Führungen

Der Kunstförderer Köln e.V. macht es sich zur Aufgabe, sowohl die Arbeit des Kulturwerkes zu begleiten als auch den Kölnerinnen und Kölnern Zugänge zur Künstlerszene zu eröffnen. So organisiert der Verein zu den Offenen Ateliers geführte Touren durch ausgesuchte Ateliers. Damit sollen Schwellenängste abgebaut und das Gespräch zwischen Künstlern und Publikum angeregt werden.  


Vergangene Atelierbesuche und Künstlergespräche

Atelierbesuch bei Nikola Dimitrov

im Dezember 2017


Künstlergespräche mit den Kunstförderern Köln e.V. während der Offenen Ateliers

Zu Sonntagsgesprächen in Ateliers von sehr unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern möchten wir Sie herzlich einladen:

Am So 04.09.2016, 15 Uhr in das Atelier von Hiltrud Gauf im Agnesviertel. Hiltrud Gauf zeigt bei den Offenen Ateliers den Zyklus Wasserstände: 28 reduzierte Tuschezeichnungen, in denen sie sich mit den Gezeiten in Venedig auseinandergesetzt hat. 

 Am So 11.09.2016, 15 Uhr in das Atelier von Friedhelm Falke in Ehrenfeld. Neben der Malerei von Friedhelm Falke sind auch Arbeiten seiner Gäste Katja Butt (Fotografie, Video, Zeichnung), Yvonne Diefenbach (Fotografie), Thomas Dietz (Malerei) und Götz Sambale (Bildhauerei) zu sehen. 

Um Anmeldung wird gebeten unter info@matjoe.de

Vergangene Führungen 2015 durch die Kunstförderer Köln e.V.:

Sa 12.09.15, 15 Uhr:  Opekta Ateliers, Xantener Str. 99 h, Köln-Nippes, Treffpunkt am Eingang

So 20.09.15, 15 Uhr: KunstWerk Köln, Deutz-Mülheimer Str. 127, Treffpunkt am Eingang

Sa 26.09.15, 15 Uhr: Ateliers Kunst- und Großmarkt, Marktstr. 10, Treffpunkt am Eingang

 


Atelierbesuch bei Pascal Fendrich & Martin Plüddemann

Die Kunstförderer besuchten am 20. Juni 2016 um 19 Uhr das gemeinsame Atelier von Pascal Fendrich und Martin Plüddemann. Die beiden Künstler sind den Besuchern des Matjö schon von einer Ausstellung bekannt und nun geht es um ein vertieftes Kennenlernen.
Von den beiden Künstlern können die Kunstförderer auch eine exklusive Sonderedition anbieten:

 

Pascal Fendrich

„Hansi, Uli, Susi”

Siebdruck auf Papier

40 x 30 cm

2016

Auflage 3 x 3 + 1

 

Martin Plüddemann

„Ceci n’est pas un OVNI”

Fotografie, C-Print auf Dibond

18 x 24 cm

Auflage 9 + 3


Katalogförderung

RUTH WEIGAND: WITH TWO DEAD PEACOCKS AND A GIRL

Ausstellung: 21. MAI BIS 18. JUNI 2015 

 

Ausgangs­punkt in Ruth Weigands Arbeit ist die Unter­su­chung von archi­tek­to­ni­schen und natür­lichen Räumen und Struk­turen, Formen und Gegen­ständen mit künst­le­ri­schen Mitteln. Fragmente aus verschie­den­ar­tigen Fundstücken und eigenen Arbeiten setzt sie mittels Zeichnung, Fotomontage und Collage neu zusammen. Dabei spielt der Umgang mit den Gegeben­heiten des gewählten Mediums und Materials eine große Rolle. So kann beispiels­weise eine plastische Arbeit einen künst­le­ri­schen Prozess durch­laufen, der sie mittels Fotografie und Montage in ein zweidi­men­sio­nales Bild überführt. Eine Zeichnung erscheint nicht in Form von Linien auf einem Papier, sondern als Relief. Aus dem Filtrat des Wahrge­nom­menen bildet Ruth Weigand künst­le­rische Artefakte, die eine eigene Präsenz entwickeln.

In der Stillleben-Malerei tragen Gegen­stände die Spur des abwesenden Menschen. Sie werden zu Stell­ver­tretern dessen, der sich die Wirklichkeit ohne sich selbst kaum vorstellen kann. Man kann weder sagen, ob es das vermutete Geschehen je gegeben hat geschweige denn die gezeigten Gegen­stände und Räume. Im Kontrast zu der häufig realis­ti­schen, beinahe enzyklo­pä­di­schen Darstellung der Gegen­stände, die ihre Existenz jeweils zu behaupten scheint, bleiben sie schließlich doch nur Hypothese, Teil einer artifi­zi­ellen und konstru­ierten Erzählung. Ohne ein dokumen­ta­ri­sches Instrument wie die Kamera zur Verfügung zu haben, erfindet das Still­leben in Form des Gemäldes die Idee des fotogra­fi­schen Moments und formt ein Bild des angehal­tenen Leben­digen, gleich einem "film still", einem Auszug aus möglichen Bewegungs­ab­läufen und Konstel­la­tionen. Ruth Weigand folgt der Idee des Stillebens indem sie die Artefakte eines künst­le­ri­schen Prozesses als Protago­nisten versteht, die ihre eigenen möglichen Zustände illus­trieren und dokumen­tieren. Dabei bleibt das einzelne Objekt Erfindung und Behauptung. Der Betrachter wird zum Gegenüber des Objekts im bühnenhaft verstan­denen Ausstellungsraum.